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Startklar

In der Eltern-Kind-Einrichtung STARTKLAR Kiel bieten wir 12 Müttern und Vätern, die alleine für ein oder mehrere Kinder Sorge zu tragen haben, ein zeitlich befristetes Zuhause und gewährleisten in diesem Rahmen eine umfängliche Betreuung, Unterstützung, Beratung und Begleitung in allen Lebenssituationen.

Wir suchen ab sofort

für die Unterstützung in der hausinternen Kinderbetreuung

eine/n engagierte MitarbeiterIn  

 

Wöchentliche Arbeitszeit: 25 Stunden

zunächst befristet für 1 Jahr

Bewerbungen bitte bis zum an:

KJHV Rendsburg / KJSH - Stiftung

Dorothee Lewers-Gawert

Hollesenstraße 6, 24768 Rendsburg

01 51 – 28 93 62 52 oder

d.lewers-gawert@kjhv-rendsburg.de

 

Kurse
Startklar

Dieses Angebot ruht derzeit. 

AMBULANTE HILFEN
Das Ziel sozialpädagogischer Familienhilfe ist es, familiäre Bindungen zu erhalten.

Die Familien werden befähigt, sich als Familie zu verständigen und einen gelingenden Alltag zu gestalten. Hilfe zur Selbsthilfe ist der Ansatz jeder Hilfe.

Zielsetzung

Die sozialpädagogische Familienhilfe  ist eine aufsuchende Hilfe unter Einbeziehung des sozialen und infrastrukturellen Umfeldes der Familien. Die Hilfe umfasst in der Regel das ganze Familiensystem und hilft neue Ressourcen/ Möglichkeiten für die Familien und einzelne Familienmitglieder zu erschließen, um das Selbsthilfepotential der Familien dauerhaft zu aktivieren und zu stärken. 

 

Die im Hilfeplanverfahren festgelegten Ziele und die individuellen Anliegen der Eltern und Kinder sind Grundlage für die Hilfe. Die Pädagog*innen beraten Eltern oder alleinerziehende Eltern

  • bei Fragen zur Erziehung oder zur altersentsprechenden Entwicklung ihrer Kinder und einleiten von entsprechenden Fördermaßnahmen,
  • bei Fragen zur Ernährung, Pflege und Förderung von Säuglingen und Kleinkindern,
  • bei schulischen Belangen ihrer Kinder,
  • bei Fragen zur Entwicklung einer gelingenden Bindung zu ihrem Kind,
  • beim Entwickeln von individuellen Lösungswegen, um Belastungen im Alltag zu verringern, z. B. 
  • bei Themen rund um den Kindergarten oder des Schulbesuchs,
  • bei bestehenden oder entstehenden psychischen Belastungen/ Erkrankungen eines Elternteils oder eines Kindes, 
  • bei behördlichen Angelegenheiten zur Sicherung der Versorgung ihrer Kinder (ARGE, Schuldnerberatung, Krankenkasse, Antragstellung)
  • in Trennungs- Trauerphasen,
  • bei Konflikten in der Partnerschaft.
     

Erziehungsbeistandschaft

Eine Erziehungsbeistandschaft soll einem Kind oder einem Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen. Die Hilfe richtet sich in der Regel an Kinder im schulpflichtigen Alter bis zur Volljährigkeit. Hierbei werden die im Hilfeplanverfahren festgelegten Ziele und individuellen Anliegen der Jugendlichen und Eltern zu Grunde gelegt.


Der Erziehungsbeistand dient u. a. dazu, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zu begleiten 

  • bei der Bewältigung von schulischen Problemen,
  • bei der Entwicklung von Lösungswegen, um Probleme im Elternhaus zu verringern,
  • bei der Bewältigen von schwierigen familiären Situationen z. B. in Trennungs- und Trauerphasen,
  • beim Finden von Freizeitaktivitäten und neuen sozialen Kontakten,
  • beim Entwickeln von Alternativen zu straffälligem Verhalten,
  • beim Umgang mit gesundheitlichen Themen  z. B. psychische Problematiken, Drogenmissbrauch, Essstörungen.


 Außerdem kann eine intensive Begleitung erfolgen, um junge Menschen auf dem Weg in ein selbstverantwortliches Leben zu begleiten.
 

Begleiteter Umgang

Ein Begleiteter Umgang ermöglicht Kontakte zwischen Kindern und Verwandten, wenn sie auf anderem Wege nicht möglich sind. Die Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte können unter anderem sein:

 

  • Eltern pädagogisch zu beraten, anzuleiten im Umgang mit ihren Kindern,
  • Kinder vor dem Miterleben von Auseinandersetzungen ihrer Eltern und jeglicher Art von gewaltgeprägten Übergriffen durch einen Elternteil oder Verwandten zu schützen,
  • Vereinbarungen mit den Eltern zu entwickeln zum Wohle ihrer Kinder,
  • fachlich einzuschätzen, ob Kontakte eigenverantwortlich durchgeführt werden könnten,
  • Beziehungsabbrüche zu wichtigen Bezugspersonen für ein Kind zu vermeiden, 
  • Kontaktanbahnungen zu Verwandten aus dem familiären Umfeld begleitend zu unterstützen und die zu erwartenden Belastungskonstellationen für ein Kind zu minimieren.